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Nachtlager

Nachdem es Anouk gestern Abend postoperativ nicht gut ging und ich das Gefühl hatte, dass sie nicht alleine schlafen sollte, haben wir umdisponiert.
Im Bett gemeinsam zu übernachten kam nicht in Frage, ich hatte die Befürchtung, dass sie nachts eventuell (aufgrund ihrer Koordinationsschwierigkeiten) "abstürzt" - somit war die Couch auch ausgeschlossen. Die Lösung war, dass ich mit meiner Fledermaus auf dem Wohnzimmerteppich schlief. Eine dicke Decke plus Gymnastikmatte diente als Unterlage. Aus Solidarität schlief mein Freund mit im Wohnzimmer auf der Couch, dafür war ich ihm wirklich sehr dankbar.
Es war eine unruhige Nacht, Anouk wechselte ständig ihre Ruheposition und als ich gegen 3.00 aufwachte fiepte sie und wurde immer unruhiger. Ich vermutete Schmerzen und gab ihr schnell ein in Leberwurst verpacktes Schmerzmittel. Wir schliefen wieder ein. Um 5.30 stand Kay plötzlich auf (der Wecker war auf 6.15 gestellt), weil Anouk sich vor ihn an die Couch setzte - ein Hinweis darauf, dass sie sie dringend auf die Wiese sollte.
Das operierte Auge segregiert seit gestern Abend stark, die Wundflüssigkeit ist heftig - ich wische diese regelmäßig mit einem in abgekochtem Wasser getränkten Wattepad ab. Außerdem ist ihr Auge heute stark geschwollen und ich habe trotz Medikation den Eindruck, dass sie Schmerzen hat. Deshalb rief ich heute morgen die Klinik an und bat um ein Gespräch mit der Operateurin, um sicher zu sein, dass ihr Zustand "normal", nach so einem schweren Eingriff, ist. Ich soll mich um 8.30 erneut melden, um mit der Ophtalmologin zu sprechen.

Bis später, ich berichte, Katharina und Anouk.

12.12.13 07:48

Letzte Einträge: Le malheur, Gute Nacht, Der Countdown läuft..., Krankenlager, Ein besonderer Dank...

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