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Anouk ist zu Hause

Vor einer Stunde sind wir daheim eingetroffen.
Meine Angst, als ich Anouk das erste Mal postoperativ sah, hat sich nicht bestätigt. Natürlich sieht das Auge nicht schön aus, aber ich hatte Schlimmeres (alles ist jedoch relativ) erwartet. Weil die Augen eines English Toy Terriers so klein sind, musste auch diesmal, wie bei der früheren Katarakt-OP, die Augenseite leicht eröffnet werden, so dass die Operateurin besser arbeiten konnte. Seitlich hat sie nun eine kleine Naht, diese Fäden werden in 10 Tagen gezogen.
Meine Fledermaus war und ist noch sehr benommen von der Operation, sie fiept oft und läuft schwankend. Aber wie ein echter Terrier nun ist, kämpft sie sich durch.
Bereits nach der Augenoperation 2009 hat sie, sobald erwacht, versucht die Klinik zu verlassen, egal in welchem Zustand, sie wollte gehen - diesmal, so wurde mir berichtet, trug es sich ebenso zu. Die Tierärzte sind darüber sehr verwundert, weil es untypisch ist, dass sich ein Hund so schnell berappelt und mit allen Mitteln "abhaut" - ja, so ist sie, meine kleine Fledermaus, eine echte Kämpfernatur.
Sie trägt nun doch eine Halskrause, aber nicht die, die ich gekauft habe (sie war den Tierärzten zu kurz, ergo ist die Gefahr zu groß, dass sie sich am Auge kratzen könnte), sondern eine neue aus der Klinik. Voraussichtlich muss sie diese nun 10 Tage tragen. Erstaunlicherweise läuft sie problemlos damit, ich bin gespannt, ob das morgen (wenn die Narkose endgültig nachgelassen hat) immer noch so ist, denn 2009 war die Halskrause für sie der Teufel persönlich.

Weiterhin habe ich einige Medikamente an die Hand bekommen, die ich ab heute 10 Tage lang verabreiche:

- 2 Schmerzmittel systemisch "Novaminsulfon" & "Tramal",
3 mal
- Antibiotika systemisch "Synolux", 2 mal
- Antibiotika-Augensalbe "Floxal", 4 mal
- Augenreinigung um das Auge herum, 1mal

An der Rezeption erhielt ich einen Nachsorgetermin für den 20.12.2013 und die Rechnung, ich habe geschätzt, dass es um die 700 Euro werden und lag damit fast richtig: 670 Euro hat der Eingriff gekostet. Einen Teil der Operation bezahlt meine OP-Versicherung, die Silikonprothese wird jedoch nicht übernommen. Eigentlich war geplant, dass ich in Ruhe die Kosten begleiche und mein Freund in der Zeit mit Anouk eine Runde im Hof spazieren geht (soweit möglich), Anouk sah das jedoch anders und wich keinen Zentimeter von meiner Seite.
Auch der nächste Plan ist gescheitert: ich habe ja heute ein Krankenlager eingerichtet, was Madame jedoch total doof findet. Immer wieder schaute sie sehnsüchtig auf die Couch. Naja, nun liegt sie neben mir auf dem Sofa, winselt ab und zu und verhält sich unruhig: klassische Narkosenachwirkungen eben.

So sieht sie postoperativ aus (normalerweise schreibe ich immer "Klick auf das Bild", jedoch ist der Anblick nichts für schwache Nerven):



Benommene Grüße von der tapferen Anouk und der erleichterten Katharina.

11.12.13 17:01

Letzte Einträge: Le malheur, Gute Nacht, Der Countdown läuft..., Krankenlager, Ein besonderer Dank...

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