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Ein besonderer Dank...

geht an meinen Partner Kay, der sich extra für den heutigen Tag spontan frei genommen hat, uns chauffierte und sich rührend um Anouk kümmert. Während heute Abend das Fußballspiel "Marseille gegen Dortmund" geschaut wird, macht es sich die kleine Fledermaus bei ihm gemütlich (Klick auf das Bild):



Danke, Kay, das vergessen wir Dir nie!

Katharina & Anouk

11.12.13 21:07, kommentieren

Anouk ist zu Hause

Vor einer Stunde sind wir daheim eingetroffen.
Meine Angst, als ich Anouk das erste Mal postoperativ sah, hat sich nicht bestätigt. Natürlich sieht das Auge nicht schön aus, aber ich hatte Schlimmeres (alles ist jedoch relativ) erwartet. Weil die Augen eines English Toy Terriers so klein sind, musste auch diesmal, wie bei der früheren Katarakt-OP, die Augenseite leicht eröffnet werden, so dass die Operateurin besser arbeiten konnte. Seitlich hat sie nun eine kleine Naht, diese Fäden werden in 10 Tagen gezogen.
Meine Fledermaus war und ist noch sehr benommen von der Operation, sie fiept oft und läuft schwankend. Aber wie ein echter Terrier nun ist, kämpft sie sich durch.
Bereits nach der Augenoperation 2009 hat sie, sobald erwacht, versucht die Klinik zu verlassen, egal in welchem Zustand, sie wollte gehen - diesmal, so wurde mir berichtet, trug es sich ebenso zu. Die Tierärzte sind darüber sehr verwundert, weil es untypisch ist, dass sich ein Hund so schnell berappelt und mit allen Mitteln "abhaut" - ja, so ist sie, meine kleine Fledermaus, eine echte Kämpfernatur.
Sie trägt nun doch eine Halskrause, aber nicht die, die ich gekauft habe (sie war den Tierärzten zu kurz, ergo ist die Gefahr zu groß, dass sie sich am Auge kratzen könnte), sondern eine neue aus der Klinik. Voraussichtlich muss sie diese nun 10 Tage tragen. Erstaunlicherweise läuft sie problemlos damit, ich bin gespannt, ob das morgen (wenn die Narkose endgültig nachgelassen hat) immer noch so ist, denn 2009 war die Halskrause für sie der Teufel persönlich.

Weiterhin habe ich einige Medikamente an die Hand bekommen, die ich ab heute 10 Tage lang verabreiche:

- 2 Schmerzmittel systemisch "Novaminsulfon" & "Tramal",
3 mal
- Antibiotika systemisch "Synolux", 2 mal
- Antibiotika-Augensalbe "Floxal", 4 mal
- Augenreinigung um das Auge herum, 1mal

An der Rezeption erhielt ich einen Nachsorgetermin für den 20.12.2013 und die Rechnung, ich habe geschätzt, dass es um die 700 Euro werden und lag damit fast richtig: 670 Euro hat der Eingriff gekostet. Einen Teil der Operation bezahlt meine OP-Versicherung, die Silikonprothese wird jedoch nicht übernommen. Eigentlich war geplant, dass ich in Ruhe die Kosten begleiche und mein Freund in der Zeit mit Anouk eine Runde im Hof spazieren geht (soweit möglich), Anouk sah das jedoch anders und wich keinen Zentimeter von meiner Seite.
Auch der nächste Plan ist gescheitert: ich habe ja heute ein Krankenlager eingerichtet, was Madame jedoch total doof findet. Immer wieder schaute sie sehnsüchtig auf die Couch. Naja, nun liegt sie neben mir auf dem Sofa, winselt ab und zu und verhält sich unruhig: klassische Narkosenachwirkungen eben.

So sieht sie postoperativ aus (normalerweise schreibe ich immer "Klick auf das Bild", jedoch ist der Anblick nichts für schwache Nerven):



Benommene Grüße von der tapferen Anouk und der erleichterten Katharina.

11.12.13 17:01, kommentieren

Erlösender Anruf

Die Tierklinik hat soeben angerufen, ich schaute auf die Uhr und bekam Panik: 11 Uhr?? Aber alles ist gut gegangen, die Operation verlief komplikationslos und Anouk befindet sich beim Aufwachen.
Um 14 Uhr können wir sie abholen. Ich bin dermaßen erleichtert!!!

Freudige Grüße sendet Katharina.

2 Kommentare 11.12.13 11:08, kommentieren

Krankenlager

Gerade eben habe ich Anouk ihre Kuschelecke für heute mittag/nachmittag eingerichtet. Da sie nach der Narkose sehr tranig und tappsig sein wird, ist die gewohnte Couch tabu - das Risiko, dass sie sich verletzt ist zu groß. Deshalb habe ich einen Platz im Wohnzimmer auf dem Teppich gewählt und ihren Freund, das Rentier, dazu gelegt.
Rudolph hatte gerade ebenfalls eine Operation, da meine Hündin meinte, dass das Innenleben ihres rotnasigen Spielkameraden sicherlich spannend wäre -mit Nadel und Faden bewaffnet habe ich ihn repariert (Klick auf das Bild):





Katharina

11.12.13 10:36, kommentieren

Finaltag

Anouk durfte seit gestern abend 18 Uhr, in Vorbereitung auf die heutige Operation, nichts mehr fressen - dieser Umstand machte mir noch mehr bewusst wie zeitnah der Eingriff ist.
Nach einer schlaflosen Nacht bin ich letztendlich um 5 Uhr aufgestanden - ich hatte einfach keine Ruhe. Wir haben den Morgen bedächtig begonnen, Anouk war es eh zu früh, nachdem sie registriert hatte, dass ich mitten in der Nacht schon rumwusele, hat sie beschlossen ihren Schlafplatz weiter zu hüten (Klick auf das Bild):





Gegen 7.15 Uhr machten wir uns auf den Weg in die Tierklinik - pünktlich kurz vor um 8.00 trafen wir ein und wurden alsbald von der behandelnden Ophtalmologin aufgerufen. Sie untersuchte Anouk noch einmal (Körpertemperatur, Herzschlag, Durchblutung) und warnte mich nochmals vor, dass meine Fledermaus postoperativ erst einmal ein blutunterlaufenes Auge haben wird, so dass ich bei ihrem Anblick nicht erschrecken werde. Dieser Tatsache bin ich mir bewusst, ich habe mir einige Bilder im Internet angesehen, um mich darauf vorzubereiten (das ist jedoch nur die Theorie, von Angesicht zu Angesicht wird es für mich noch mal ein Stück weit anders sein). Des Weiteren klärte sie mich auf, dass Anouk nach der Operation Schmerzmittel erhalten wird (ich hoffe, dass sie nicht leiden wird). Danach hieß es Abschied nehmen, ohne Tam Tam gab ich ihr noch einen Kuss auf ihr Köpfchen und flüsterte ihr zu: "Du schaffst das!". Ich bin mir sicher, dass das Operationsdatum, der 11.12.13, ein gutes Omen ist, ich muss mir immer wieder sagen, dass alles gut wird.
Nun sitze ich hier und warte auf den erlösenden Anruf von der Klinik, der mich gegen Mittag erreichen soll.
Ich danke allen Mitfühlenden, die zu diesem Zeitpunkt an meine Hündin denken und ihr das Beste wünschen, insbesondere ihren menschlichen und tierischen Freunden: Anni, Katrin, Sweety, Chewie und Neo, sowie meinen Eltern.

Unruhige Grüße sendet Katharina, bis später!

11.12.13 10:03, kommentieren